DRK Forst kann Kunst

Unter diesem Motto haben wir am vergangenen Freitag unsere Mitglieder eingeladen, um feierlich unsere DRK-Skulptur am Waldsee, am sogenannten Skulpturenpfad, direkt im Einzugsgebiet der Schönborner Allee zu enthüllen! Der TV Forst, die Musikschule und der Gospelchor haben hier schon Skulpturen errichtet und jetzt kommt mit unserer Skulptur eine weitere hinzu!

Wie kam es dazu, dass wir hier als DRK-Ortsverein eine solche Skulptur errichten:

125 Jahre DRK Forst – keine Großveranstaltung, sondern viele kleine Events.

Wir hatten bereits ein Kesselfleischessen als Auftakt, einen Gedenkgottesdienst, einen tollen Ehrenabend im Alex Huber Forum, einen Vereinsausflug zum DRK-Museum in Geislingen, einen Jubiläumsblutspendetermin mit Grillen und heute jetzt die Übergabe und feierliche Enthüllung unserer Skulptur!

Als wir mit den Planungen fürs Jubiläumsjahr begonnen haben, überlegte die Vorstandschaft, mit welchen Events und Highlights wir unser Jubiläumsjahr füllen möchten.

Gaby war es dann, welche die Idee hatte, anlässlich unseres Jubiläums eine solche Skulptur zu schaffen. Für diesen Skulpturenweg hier am Waldsee, um etwas Bleibendes für alle zu hinterlassen. Sie hatte sich die Gedanken über die Umsetzung und die Gestaltung der Skulptur gemacht und erste Entwürfe gefertigt.

Tina hatte den Erstkontakt zum Kunsthof und damit zu Tom Naumann aufgenommen. Es gab eine Vorbesprechung mit finaler Entscheidung über Gestaltung und Umsetzung. Danach ging es ans Eingemachte, an die „Handarbeit“. Gerlinde übernahm mit ihrem Mann Jürgen die Metallarbeiten. Gaby, Sandra und Gerlinde die Betonarbeiten.

Nach der Fertigstellung der Skulptur ging es dann an die finalen Entscheidungen: Festlegung der Position am Waldsee, hier legte Gaby gemeinsam mit Thomas Horn und dem Bauhof den Standort fest.

Der Transport und die Aufstellung der Skulptur, sowie das erforderliche Betonfundament, übernahm der Bauhof Forst, hierfür ein herzliches Dankeschön.

Zur Skulptur:

Der Beton bildet das Fundament. Er ist massiv, standfest und hält jedem Wetter stand. Genau das ist das, was das DRK Forst seit 125 Jahren für unsere Gemeinde ist: Ein Fels in der Brandung, der Verlässlichkeit und Sicherheit bietet, wenn Menschen in Not sind. Das Eisen bringt Form, die Stärke und Verbindung hinein. Eisen muss geformt werden – so wie wir als Gemeinschaft. Es steht für die Tatkraft, die Flexibilität im Einsatz und den Herzschlag unserer Helfer. So ist die Form natürlich als Kreuz gewählt, das schon seit 1863 das Wahrzeichen für unsere weltweite Organisation ist, mit dem Herzen in der Mitte, denn ohne Herz, kein Leben, keine Aktivität, kein Verein. Und dann natürlich noch der aufgezeichnete Sinusrhythmus, der natürliche und gesunde Herzrhythmus des Menschen, den wir immer hoffen anzutreffen, wenn wir im Einsatz sind.

Zusammen verbindet jetzt Beton und Eisen das, was das DRK ausmacht: Unerschütterliche Werte auf einem soliden Fundament.

Hoffen wir, dass wir dieses auch noch lange verkörpern und in unserer Gemeinde umsetzen können. Wir hoffen auch künftig junge Leute, aktive Menschen zu finden, die diesen Geist weiter leben und das Rote Kreuz in Forst weiterhin am Leben erhalten.

Vielen Dank an alle, die an der Umsetzung dieses Projekts aktiv mitgewirkt haben und an alle, die zur Einweihung unserer Skulptur gekommen sind. Ganz besonderen Dank an unseren Bürgermeister Hajo Böser und Daniel Stadtfeld, den Leiter der Kunst- und Musikschule Forst.

Auf dem Bild sind zu sehen vlnr.: Gaby Huber, Tina Hoffmann, Gerlinde Heit, Daniel Stadtfeld, Michael Veith, Thomas Korn, Jürgen Jäckel

Text: Michael Veith/Gaby Huber

Teile diesen Beitrag mit Deinen Freunden

Cookie Consent mit Real Cookie Banner